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Reparaturen und Renovierung im Museum – Teil 1

Aktuell finden im Heimat- und Hugenottenmuseum Renovierungsarbeiten statt, die schon lange geplant waren, aber noch nicht ganz abgeschlossen sind. Drei Räume sind nun heller, übersichtlicher und auch für Besucher attraktiver. Um die Bedeutung dieser Maßnahme besser zu verstehen, ist ein kleiner Rückblick nötig.

1981 wurde in Friedrichstal das neue Schulhaus eingeweiht. Das bisherige, 1873 erbaute alte Gebäude stand ab da für Vereine und das geplante Museum des Heimatvereins zur Verfügung. Die Initiatoren Gustav Gorenflo und Dieter Hengst begannen, zusammen mit anderen, geschichtlich interessierten Mitgliedern des neugegründeten Vereins, das Museum in den Räumen des Ostteils einzurichten. Es wurde 1984 eingeweiht.

Allerdings mussten die ehemaligen Unterrichtssäle und die Lehrerwohnung so übernommen werden, wie sie von der Schule vorher verlassen wurden- ohne Renovierung. In den Bereichen mit niedriger Höhe wie z. B. im unteren Flur konnten Wände in Eigenarbeit gestrichen werden, andere Maßnahmen waren nicht möglich.

Nach der 300- Jahrfeier wurde das Museum um einen zusätzlichen, schön gestalteten Raum erweitert.

Im Laufe der Jahre zeigte sich jedoch, dass alle Räume renovierungsbedürftig waren. Auch die sorgfältige Darstellung der verschiedenen Themenbereiche konnte das nicht mehr verdecken. Die Wände waren verschmutzt, die Decken dunkel, die Beleuchtung unzureichend und die Böden uneben und löchrig. 

Im Februar 2016 fand eine erste Begehung des Museums mit dem damalige Ortsvorsteher Kurt Gorenflo statt. Der Verein erstellte dazu eine Liste der notwendigen Reparaturen und Renovierungsarbeiten. Nun wurden zwar die jahrzehntealte Toilettenschüssel und ein Waschbecken ersetzt sowie zwei Türen repariert, aber danach dauerte es wieder einige Zeit, bis auch sicherheitsrelevante Elektrikerarbeiten stattfanden.

In der Folge gab es unzählige Telefonate, Mails und Besprechungen, z. B. auch mit Ortsvorsteher Schönthal, der 1. Bürgermeisterin, Frau Tröger, und Vertretern des Bauamts. Nach Absprache mit diesen konnte mit Hilfe des Bauhofs der feuchte Keller im Februar 2018 von den Mitarbeitern der Stadt in einer aufwendigen Aktion von den dort gelagerten, leider stark verschimmelten, Exponaten befreit werden. 

Im Mai fand der Speicherflohmarkt des Vereins statt. Das erleichterte es dem Bauhof, den Speicher danach zu einem großen Teil zu entrümpeln. Eine Reparatur der vielen beschädigten und damit für die Begehung gefährlichen Dielen war anschließend vorgesehen.

Dennoch war es nicht möglich, nun mit der Renovierung zu beginnen, denn ein heftiger Wasserschaden im Oktober in Küche und Treppenhaus- wir berichteten- beschäftigte mit seinen Folgemaßnahmen die Mitglieder des Vorstands über mehrere Monate.

Hinweis: Das Museum ist bis auf Weiteres geschlossen. Bitte Homepage beachten.

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